Von Nick Burmeister, Hochzeits-DJ aus Augsburg
Bei 80 bis 150 Gästen reicht ein Blatt Papier schnell nicht mehr: Wer hat zugesagt, wer will was essen, wer bringt eine Begleitung mit, wer hat eine Allergie? Eine digitale Gästeliste hält das an einem Ort aktuell. Die Frage ist nur, in welcher Form.
Die naheliegendste Lösung: eine geteilte Tabelle mit Spalten für Name, Zusage, Menüwahl, Allergien. Funktioniert, solange ihr die Antworten selbst eintragt. Der Aufwand steckt im Nachfragen: Jede Zusage müsst ihr per Telefon, WhatsApp oder E-Mail einzeln einholen und danach manuell übertragen. Bei größeren Gästezahlen wird das schnell zur eigenen Nebenaufgabe.
Es gibt reine Gästelisten-Apps, oft mit hübscher Oberfläche fürs Verwalten. Meist fehlt aber die Verbindung zu einer echten Einladung. Die Gäste selbst tragen sich nirgends ein, ihr pflegt weiterhin alles von Hand nach, nur eben in einer App statt in Excel.
Die dritte Variante dreht den Ablauf um: Ihr importiert die Namen eurer Gäste einmalig (z. B. per CSV-Datei aus Excel), und die Gäste selbst tragen bei Aufruf eurer Hochzeitshomepage ihren Namen ein, sagen zu oder ab und wählen direkt ihr Menü. Der Abgleich mit der hinterlegten Gästeliste passiert automatisch. Ihr müsst nichts mehr manuell übertragen, nur noch gelegentlich den aktuellen Stand im Dashboard ansehen. Was ihr im Zusage-Formular abfragen solltet und welche Frist sinnvoll ist, steht im Artikel RSVP online.
Ihr importiert eure Gästeliste einmalig per CSV oder legt Gäste manuell an, jedes Kind mit eigenem Namen, jede Begleitperson erfasst. Gäste tippen auf eurer Seite nur ihren Namen ein, der Abgleich mit der importierten Liste läuft automatisch, kein Einzelcode pro Person nötig, ein QR-Code für alle Karten reicht (siehe QR-Code auf der Hochzeitseinladung). Zusagen, Menüwahl und Allergien landen direkt und live in eurem Dashboard, jederzeit als Excel-Datei für Caterer oder Location. Die Gästeliste ist Schritt fünf in der Anleitung Hochzeitshomepage erstellen.
Über den Autor
Nick Burmeister legt seit über zehn Jahren auf Hochzeiten auf, bisher auf mehr als hundert. about2marry hat er gebaut, weil er jedes Jahr dieselben Pannen sah: ein Ablauf, den niemand kannte, Allergien, die nie in der Küche ankamen, und Gäste ohne die Adresse der Location.
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