Von Nick Burmeister, Hochzeits-DJ aus Augsburg
Ein QR-Code auf der Einladungskarte ist inzwischen fast Standard: Gäste scannen ihn mit dem Handy und landen direkt auf eurer Hochzeitshomepage, mit Ablauf, Location, Menüwahl und der Möglichkeit zuzusagen, alles ohne Tippen einer Internetadresse. Hier die wichtigsten Punkte, damit der Code beim Druck auch wirklich funktioniert.
Als Faustregel gilt: mindestens 2 × 2 cm auf Papier, gedruckt aus einer möglichst hoch aufgelösten Datei (SVG oder PNG mit hoher Pixeldichte, kein Screenshot). Je kleiner die Karte, desto wichtiger ausreichend Kontrast: Schwarz auf Weiß funktioniert immer, Farbvarianten nur mit genügend Helligkeitsunterschied zwischen Code und Hintergrund. Testet den Code vor dem Druckauftrag mit zwei verschiedenen Handys, einmal bei Tageslicht und einmal bei Lampenlicht.
Manche Anbieter erzeugen für jeden eingeladenen Gast einen eigenen, personalisierten QR-Code mit individuellem Link. Klingt elegant, bedeutet in der Praxis aber: pro Karte ein eigener Druckauftrag, und wer seine Karte verliert, kommt nicht mehr rein. Die unkompliziertere Variante ist ein einziger QR-Code für alle Karten, kombiniert mit einem Zugangscode, den die Gäste beim ersten Aufruf einmal eingeben. So reicht eine einzige Druckvorlage für die gesamte Auflage. Damit trotzdem nur eingeladene Personen zusagen können, gleicht die Seite den eingetippten Namen mit eurer Gästeliste ab. Wie das funktioniert, steht im Artikel Digitale Gästeliste für die Hochzeit.
Wichtig für die Gäste-Erfahrung: Der Code sollte direkt auf die Hochzeitsseite führen, nicht auf eine Zwischenseite oder einen Link-Verkürzer mit Werbung. Und die Seite dahinter sollte auf dem Handy sofort lesbar sein, denn die meisten Gäste scannen unterwegs oder direkt beim Öffnen der Post, nicht am Desktop-Rechner. Was dort als Erstes stehen sollte, damit die Zusage in zwei Minuten erledigt ist, lest ihr im Artikel RSVP online.
Für die reine Zusage-Funktion ja, für die komplette Einladung meist nicht. Viele Paare drucken den Code zusätzlich zur klassischen Einladungskarte mit Datum und Location, statt ihn als Ersatz zu nutzen. Der Code übernimmt dann die Dinge, die sich auf Papier schlecht abbilden lassen: Menüwahl, laufend aktualisierbarer Ablauf, direkte Zusage ohne Rückantwort per Post. Wer ganz ohne Papier einladen will, findet die Optionen im Artikel Digitale Hochzeitseinladung ohne Abo. Und für das Save the Date, das lange vor der Einladung rausgeht, reicht oft eine Nachricht mit Link, siehe Save the Date digital verschicken.
Jede about2marry-Seite bekommt automatisch einen QR-Code zum Ausdrucken auf eure Einladungskarten: ein Code für alle Gäste, kombiniert mit eurem frei wählbaren Zugangscode. Dazu gibt es fertige Einlegekarten im Design eurer Seite, acht Stück auf einem A4-Bogen, mit QR-Code und Zugangscode. Kein Einzeldruck pro Gast, keine Fremdwerbung dazwischen: Der Code führt direkt auf eure Seite, mobil-optimiert und sofort lesbar. Wie ihr die Seite dahinter aufbaut, steht in der Anleitung Hochzeitshomepage erstellen.
Über den Autor
Nick Burmeister legt seit über zehn Jahren auf Hochzeiten auf, bisher auf mehr als hundert. about2marry hat er gebaut, weil er jedes Jahr dieselben Pannen sah: ein Ablauf, den niemand kannte, Allergien, die nie in der Küche ankamen, und Gäste ohne die Adresse der Location.
Zur DJ-Seite von NickEure eigene Hochzeitshomepage, in 10 Minuten.
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