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Digitale Hochzeitseinladung ohne Abo: was ihr wissen solltet

Von , Hochzeits-DJ aus Augsburg

Immer mehr Paare verzichten auf gedruckte Einladungskarten und setzen stattdessen auf eine eigene Hochzeitshomepage: Ablauf, Location, Menüwahl und Zusagen der Gäste, alles an einem Ort, jederzeit aktuell. Bevor ihr euch für einen Anbieter entscheidet, lohnt sich aber ein genauerer Blick, denn nicht jedes Modell ist gleich fair.

Was ist eine digitale Hochzeitseinladung?

Im Kern ist es eine eigene kleine Webseite für euer Hochzeitspaar, meist unter einer persönlichen Adresse wie anna-und-max.beispiel.de. Gäste rufen den Link auf, sehen alle wichtigen Infos und sagen dort direkt zu oder ab, statt eine Antwortkarte per Post zurückzuschicken. Viele Seiten bieten zusätzlich Menüwahl, eine Foto-Galerie oder die Möglichkeit für Gäste, eigene Fotos hochzuladen. Verschickt wird der Link per WhatsApp oder E-Mail, oder als QR-Code auf einer gedruckten Karte. Wie der Code richtig auf die Karte kommt, steht im Artikel QR-Code auf der Hochzeitseinladung.

Abo oder einmalige Zahlung

Hier unterscheiden sich Anbieter am stärksten. Viele Baukästen verlangen ein monatliches oder jährliches Abo, auch dann noch, wenn die Hochzeit längst vorbei ist. Das lohnt sich für den Anbieter, aber selten für euch: Eine Hochzeitsseite wird typischerweise wenige Monate genutzt, danach ist sie überflüssig. Ein Abo, das ihr manuell kündigen müsst, ist in dieser Zeit reine Nebenkosten.

Die faire Alternative ist eine einmalige Zahlung: Ihr zahlt einmal, die Seite begleitet euch durch die gesamte Planung und die Feier selbst, ohne dass am Monatsende erneut etwas abgebucht wird und ohne dass ihr an eine Kündigungsfrist denken müsst. Was die einzelnen Anbieter verlangen, mit Rechenbeispiel über ein Planungsjahr, steht im Artikel Was kostet eine Hochzeitshomepage?

Worauf ihr bei der Anbieterwahl achten solltet

  • Zugangsschutz: Ist die Seite frei im Netz auffindbar, oder nur mit einem Zugangscode erreichbar? Ohne Schutz kann theoretisch jeder mitlesen.
  • Datenschutz: Wo werden Namen und E-Mail-Adressen eurer Gäste gespeichert? Ein Anbieter mit Sitz oder Hosting in der EU ist hier meist unkomplizierter.
  • Was passiert nach der Hochzeit? Bleibt die Seite für immer online, oder wird sie irgendwann gelöscht? Beides hat Vor- und Nachteile. Wichtig ist, dass der Anbieter transparent macht, womit ihr rechnen müsst, und euch rechtzeitig die Möglichkeit gibt, Fotos und Erinnerungen zu sichern.
  • Versteckte Zusatzkosten: Manche Basis-Angebote sind „kostenlos", verlangen aber für Kernfunktionen wie Menüwahl oder eine eigene Adresse plötzlich Geld.
  • Zusagen ohne Aufwand: Müssen Gäste ein Konto anlegen oder einen Einzelcode eingeben? Je einfacher die Zusage, desto mehr Antworten bekommt ihr. Wie das Sammeln der Zusagen gut läuft, steht im Artikel RSVP online.

Wie about2marry das löst

Bei about2marry gestaltet ihr eure komplette Seite kostenlos, bezahlt wird erst, wenn ihr sie tatsächlich veröffentlicht: 49 € einmalig, kein Abo. Eure Seite ist über einen Zugangscode geschützt, den nur eure Gäste kennen. Und wenn eure Hochzeit vorbei ist, bekommt ihr rechtzeitig Bescheid, bevor an der Löschung überhaupt etwas passiert, genug Zeit, um Erinnerungen zu sichern. Wie ihr die Seite Schritt für Schritt aufbaut, zeigt die Anleitung Hochzeitshomepage erstellen, und wie das Ergebnis aussieht, das Live-Beispiel.

Über den Autor

Nick Burmeister legt seit über zehn Jahren auf Hochzeiten auf, bisher auf mehr als hundert. about2marry hat er gebaut, weil er jedes Jahr dieselben Pannen sah: ein Ablauf, den niemand kannte, Allergien, die nie in der Küche ankamen, und Gäste ohne die Adresse der Location.

Eure eigene Hochzeitshomepage, in 10 Minuten.

Kostenlos gestalten, erst beim Veröffentlichen zahlen: 49 € einmalig, kein Abo.