Ratgeber · Gäste
Die Einladungen sind draußen, und dann beginnt das Warten: Antwortkarten, die nie abgeschickt werden, Zusagen quer über WhatsApp, SMS und Anrufe bei den Schwiegereltern. Am Ende telefoniert ihr zwei Wochen vor der Feier einer Handvoll Nachzügler hinterher. Online-RSVP löst genau dieses Problem, wenn man es richtig aufsetzt.
Die Antwortkarte ist Aufwand auf beiden Seiten: drucken, beilegen, frankieren, und der Gast muss sie ausfüllen und zum Briefkasten tragen. WhatsApp wirkt bequemer, verteilt die Antworten aber über dutzende Chats, und die Menüwahl von Tante Christa vom März findet ihr im Juli garantiert nicht wieder. In beiden Fällen führt ihr die eigentliche Liste doch wieder von Hand, mit allen Übertragungsfehlern. Den Vergleich der Methoden haben wir im Artikel zur digitalen Gästeliste aufgeschrieben.
Eure Gäste öffnen die Hochzeitsseite, meist über einen QR-Code auf der Einladungskarte, tippen ihren Namen ein und sagen zu oder ab. Bei about2marry gleicht die Seite den Namen automatisch mit eurer Gästeliste ab: Nur eingeladene Personen können antworten, und ihr seht jede Antwort sofort in eurer Auswertung, samt Menüwahl und Allergien. Niemand braucht ein Konto, niemand installiert eine App.
Jedes weitere Feld senkt die Antwortquote. Liedwünsche sind die eine sinnvolle Ausnahme, sie machen Gästen Spaß und eurem DJ die Arbeit leichter.
Nennt in der Einladung ein konkretes Datum, 4 bis 6 Wochen vor der Feier. Und plant die Erinnerung von Anfang an ein: Bei about2marry verschickt ihr sie per Knopfdruck an genau die Gäste, die noch nicht geantwortet haben, ohne dass ihr Buch führen müsst, wer noch fehlt. Für ältere Gäste ohne Handy tragt ihr die telefonische Zusage einfach selbst im Baukasten ein, damit die Auswertung vollständig bleibt.
Mit den Zusagen sammelt ihr persönliche Daten eurer Gäste, bei Allergien sogar Gesundheitsdaten. Achtet deshalb darauf, wo der Anbieter sie speichert: Server in der EU und eine automatische Löschung nach der Hochzeit sollten Standard sein. Wie das bei about2marry geregelt ist, steht im Artikel Wie lange bleibt eine Hochzeitsseite online? Ausprobieren könnt ihr das Zusage-Formular gefahrlos im Live-Beispiel.
RSVP steht für das französische „Répondez s'il vous plaît", zu Deutsch: Bitte antwortet. Gemeint ist die verbindliche Zu- oder Absage eurer Gäste, meist bis zu einem genannten Datum.
Üblich sind 4 bis 6 Wochen vor der Feier. Caterer und Location wollen die endgültige Personenzahl meist 2 bis 3 Wochen vorher, mit dem Puffer könnt ihr Nachzüglern noch hinterhergehen, ohne selbst in Zeitnot zu geraten.
Neben Ja oder Nein: Menüwahl, Allergien und Unverträglichkeiten, ob eine Begleitung mitkommt und ob Kinder dabei sind. Alles Weitere lässt sich später klären und macht das Formular nur länger.
Eure eigene Hochzeitsseite, in 10 Minuten.
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