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Hochzeitsseite mit Zugangscode schützen: Wer sieht eure Seite wirklich?

Von , Hochzeits-DJ aus Augsburg

Auf eurer Hochzeitsseite stehen Adressen, Uhrzeiten und die Namen eurer Gäste. Bevor ihr den Link verschickt, lohnt sich die Frage: Wer kann das eigentlich alles sehen? Die Antwort ist bei den meisten Anbietern komplizierter, als der Begriff „Zugangscode" vermuten lässt.

Zugangscode ist nicht gleich unsichtbar für alle

Ein Zugangscode schützt den Inhalt eurer Seite vor Leuten, die den Link haben, aber den Code nicht kennen. Er sagt nichts darüber aus, ob die Seite selbst von Suchmaschinen erfasst wird. Eine Seite kann also passwortgeschützt sein und trotzdem mit ihrem Titel in Google auftauchen, wenn der Anbieter die Suchmaschinen nicht technisch ausschließt. Für die meisten Paare ist das kein Drama, weil niemand gezielt nach dem Namen einer fremden Hochzeit sucht, aber wissen solltet ihr es trotzdem.

Woran ihr einen sauberen Zugangsschutz erkennt

  • Die Seite wird nicht in Suchmaschinen gelistet: Fragt beim Anbieter nach, ob Gästeseiten technisch von der Indexierung ausgeschlossen sind, nicht nur mit Code versehen.
  • Der Code ist nicht Teil der Webadresse: Steht der Code direkt im Link (z. B. als Anhang hinter einem Fragezeichen), landet er oft in Browserverläufen oder Weiterleitungen und ist damit weniger sicher als ein Code, den man separat eingibt.
  • Ihr könnt den Code jederzeit ändern: Falls die Einladungskarte doch mal in die falschen Hände gerät, solltet ihr den Zugang ohne Aufwand neu vergeben können.
  • Server in der EU: Wo eure Gästedaten liegen, ist unabhängig vom Zugangsschutz eine eigene, wichtige Frage.

Ein Code für alle oder pro Gast

Manche Anbieter vergeben für jeden Gast einen eigenen Code, andere einen gemeinsamen Code für alle Einladungen. Ein gemeinsamer Code ist einfacher zu drucken und zu merken, weil eine einzige Druckvorlage für alle Karten reicht. Wie das in der Praxis mit dem QR-Code auf der Einladung zusammenspielt, steht im Artikel QR-Code auf der Hochzeitseinladung.

Was mit den Daten nach der Hochzeit passiert

Zugangsschutz während der Planung ist die eine Seite, Löschung danach die andere. Eine Hochzeitsseite, die auf unbestimmte Zeit online bleibt, sammelt persönliche Daten eurer Gäste ohne erkennbaren Grund weiter an. Was dabei sinnvoll ist und wie das bei about2marry geregelt ist, steht im Artikel Wie lange bleibt eine Hochzeitsseite online?

Wie about2marry das löst

Eure Seite ist nur mit eurem frei wählbaren Zugangscode sichtbar und zusätzlich technisch für Suchmaschinen gesperrt, nicht nur mit einem Code versehen. Der Server steht in Deutschland, und ihr könnt den Code jederzeit im Dashboard ändern. Mehr zum Gesamtpaket aus Zugangsschutz, Ablauf und Zusagen steht in der Anleitung Hochzeitshomepage erstellen.

Häufige Fragen

Kann man meine Hochzeitsseite bei Google finden?

Nur wenn der Anbieter die Seite nicht ausdrücklich für Suchmaschinen sperrt. Ein Zugangscode allein reicht nicht, denn Google zeigt in der Trefferliste oft schon den Seitentitel, bevor jemand den Code eingeben muss. Eine saubere Lösung sperrt Gästeseiten zusätzlich per technischer Anweisung für Suchmaschinen.

Reicht ein Zugangscode für alle Gäste, oder braucht jeder Gast einen eigenen?

Ein gemeinsamer Code für alle Gäste reicht für die meisten Hochzeiten aus und ist einfacher zu drucken und zu merken. Wichtiger als viele einzelne Codes ist, dass die Seite selbst nicht öffentlich auffindbar ist.

Was passiert, wenn der Zugangscode in falsche Hände gerät?

Dann kann diese Person eure Seite sehen, aber nichts verändern. Bei den meisten Baukästen lässt sich der Code im Nachhinein ändern, falls das ein Problem sein sollte.

Über den Autor

Nick Burmeister legt seit über zehn Jahren auf Hochzeiten auf, bisher auf mehr als hundert. about2marry hat er gebaut, weil er jedes Jahr dieselben Pannen sah: ein Ablauf, den niemand kannte, Allergien, die nie in der Küche ankamen, und Gäste ohne die Adresse der Location.

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